Repression, Opposition, Revolution.

Geteilte Perspektiven auf die Oppositionsbewegungen in der DDR und in Syrien

Ausstellung und Gespräch mit Zeitzeu:innen der syrischen und DDR-Oppositionsbewegungen

ERÖFFNUNGSVERANSTALTUNG am 1.Oktober 2020 um 19 Uhr, Johanniskirche Zittau

Mit der deutsch-syrischen Solidaritätsinitiative Adopt a Revolution und Zeitzeug:innen aus Syrien und der DDR-Bürgerrechtsbewegung

Gemeinsam mit den Zeitzeug:innen von damals und heute diskutieren wir die Bedeutung einer gemeinsamen Aufarbeitung der Oppositionsbewegungen für ein Zusammenleben heute. Was denken nach (Ost-)Deutschland geflüchtete SyrerInnen über die Zunahme von anti-demokratischem Gedankengut hier in Deutschland im Anbetracht ihres eigenen Einsatzes für eine freiere und pluralere Gesellschaft in Syrien? Wie bewerten ehemalige Bürgerrechtler:innen von 1989 diese Entwicklungen? Und wie kann eine gemeinsam erdachte, solidarische Perspektive aussehen, die anti-demokratischer Hetze etwas entgegensetzen kann? Das Team der deutsch-syrischen Solidaritätsinitiative Adopt a Revolution moderieren Sie durch den Abend.

AUSSTELLUNG in der Johanniskirche vom 1. bis 20. Oktober 2020

Was haben Oppositionelle aus der ehemaligen DDR und Syrien gemeinsam? Eine ganze Menge! Der Ruf nach Bürgerrechten, Freiheit und Demokratie ist nicht nur eine Forderung damaligen DDR-Bürgerrechtsbewegung von 1989, sondern der syrischen Revolution von 2011. Und obwohl die Szenarien in den beiden Ländern unterschiedlicher nicht hätten verlaufen können: AktivistInnen aus der ehemaligen DDR und aus Syrien verfügen über gemeinsame Erfahrungen.
Unsere Ausstellung arbeitet diese geteilten Erfahrungen auf. An 4 Stationen sprechen Zeitzeug:innen beider Bewegungen über Protest gegen Diktatur und Repression, ihre demokratische Visionen, Flucht- und Umbruchserfahrungen. Schautafeln geben Hintergrundinformationen zum geschichtlichen Kontext und erklären die Machtstrukturen beider Regime, Dynamiken der Proteste und Gründe für die Gewalteskalation in Syrien.

***Ausstellung und Veranstaltung werden gefördert durch die Bundeszentrale für politische Bildung, dievStiftung Nord-Süd-Brücken und im Rahmen der Förderlinie Weltoffenes Sachsen.***

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