(M)ein Platz – Gespräche über Flucht und Vertreibung, den Verlust von Heimat und über die Suche nach persönlichem Glück

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„Von Null anfangen… Niemand weiß, wer ich bin und was ich kann.“

Wie fühlt es sich an, in einem Land aufzuwachsen, und dieses dann eines Tages verlassen zu müssen, wenn plötzlich alles kaputt geht? Wie kann dann so ein Leben nach der Flucht in Zittau aussehen?

„Und wir haben gedacht, naja, versuchen wir in Deutschland… das ist die letzte Chance. Deutschland.“

Nicht jeden Tag hat man die Möglichkeit, sich mit Flüchtlingen zu unterhalten und zu erfahren und vor allem zu spüren, was sie alles durchgemacht haben. Das Projekt (M)ein Platz – Gespräche über Flucht und Vertreibung, den Verlust von Heimat und über die Suche nach persönlichem Glück, ein Audio-Feature von Christian Fischer, macht es aber möglich. In diesem bewegenden Beitrag bekommen wir wahre Einblicke in die Lebens- und Gedankenwelt ausländisch-stämmiger Menschen in Zittau. Es ist spannend, sie so „nah“ zu erleben, ihre Stimmen zu hören und ihren sehr persönlichen Geschichten zuzuhören. In den Einzelinterviews, die ihre Wege portraitieren, erfahren wir, wer sie sind, woher sie kommen und was sie jetzt hier machen. Sie sprechen darüber, wie das Leben in Zittau ist, und sie teilen mit uns ihre Zukunftspläne und wie sie leben möchten mit. Sie beantworten auch die große Frage nach dem GLÜCK und was es für sie bedeutet.

Hören Sie sich die Gespräche HIER an: https://www.radio-zett.de/player/sendungen/chris/audiotest.php

In Form einer Audiocollage ist aus gesprochenem Wort, Audioschnitt, -bearbeitung und musikalischen Einspielungen ein Gesamtwerk entstanden, das dem Hörer neue Perspektiven und Begegnungen mit einer allgegenwärtigen Thematik, die im aktuellen medialen Fokus von anderen Inhalten weitgehend überlagert scheint, näherbringt. Die Produktion entstand in Zusammenarbeit mit dem Zittauer Radioprojekt „Radio Zett“.

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