Die Zittauer Stolpersteinpat*innen stellen sich vor

Seit 2018 engagieren sich die Zittauer Stolpersteinpat*innen für eine lebendige Erinnerungskultur. Gemeinsam mit der NETZWERKSTATT der Hillerschen Villa gestalten sie Gedenkveranstaltungen, besuchen Bildungs- und Gedenkorte und informieren ihre Mitmenschen über die Auswirkungen des Holocaust auf die verfolgten Zittauer*innen.

Die Stolpersteinpat*innen auf dem jüdischen Friedhof in Zittau

Mit den folgenden Videos stellen sich die Pat*innen einer breiteren Öffentlichkeit vor. Sie sprechen aus ihrer persönlichen Sicht darüber, wieso es wichtig ist, sich für die Erinnerung an im NS verfolgte Menschen zu engagieren. Wir hoffen, dass der Austausch zu diesem Thema so auch in Zeiten ohne öffentliche Gedenkveranstaltungen lebendig bleibt.

Annett Scheibe für Bertha Hiller
Conny Adler für Erna, John und Dorothea Duneck
Patricia Steege für Erna, Bruno, Jan und Otto Gessler
Regina Wiechert für Elsa Gückel
Tuomo Neumann für Paula und Hermann Keil
Anne und Peter Knüvener für Josef Freund

Stolpersteine sind das größte, dezentrale Mahnmal für Opfer des Holocaust in Europa. Die Steine aus Beton und einer Messingoberfläche erinnern an einzelne Personen, die während der NS-Zeit verfolgt, deportiert, vertrieben, ermordet oder in den Suizid getrieben wurden. Sie werden bündig in den Bürgersteig vor die Häuser eingelassen, an denen die Menschen zuletzt freiwillig lebten. Die Verlegungen werden ausschließlich aus Spenden finanziert. Jede Verlegung wird vom Künstler Gunter Demnig persönlich ausgeführt.

Wenn Sie auch eine Patenschaft übernehmen oder für die Verlegung weiterer Stolpersteine spenden wollen, melden Sie sich gern unter netzwerkstatt@hillerschevilla.de.

AKL

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